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	<title>Allgemein Archive - Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</title>
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	<description>Paartherapie, Familientherapie, Einzeltherapie und Hypnotherapie</description>
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		<title>rechtliche Grundlagen: Unterstützung und Fremdbestimmung in psychiatrischen Ausnahmesituationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 16:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/rechtliche-grundlagen/">rechtliche Grundlagen: Unterstützung und Fremdbestimmung in psychiatrischen Ausnahmesituationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><section class="kc-elm kc-css-319924 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-7658 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-109257 kc-title-wrap ">

	<h1 class="kc_title">Angst und Wirklichkeit</h1>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-616425 kc_text_block"></p>
<p>Immer noch kursieren Vorstellungen über die Psychiatrie, wie wir sie aus Filmen aus den 1960er Jahren (zB &#8220;einer Flog über das Kuckucksnest"&nbsp;© United Artists, 1975kennen. Immer noch fürchten sich Menschen, die noch nie in einer Psychiatrie waren, gegen ihren Willen behandelt zu werden.</p>
<p>Doch heute gibt es strenge und klare Auflagen und Bedingungen, die erfüllt und durch Gerichte geprüft werden müssen, bevor jemand gegen seinen Willen behandelt werden darf.</p>
<p>Ziel moderner Ansätze ist jedoch immer Kooperation und Freiwilligkeit. Betroffene sollen unterstützt und befähigt werden, eigenständig und autonom gute Entscheidungen treffen zu können.</p>
<p>Lediglich bei akuter Fremd- und/oder Selbstgefährdung kann unter Anordnung eines Gerichts gegen den Willen behandelt werden. Ebenso im Falle von Straftaten, die in einer psychischen Ausnahmesituation verübt werden.</p>
<p>Doch was bedeutet das konkret?</p>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-603092 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-473385 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-816099 kc-title-wrap ">

	<h3 class="kc_title">Ab wann greifen Zwangsmaßnahmen oder wie "verrückt" ist noch normal?</h3>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-501622 kc_text_block"></p>
<p>
&#8220;verrückt" ist, wie das Wort  schon sagt, jemand der ver-rückt ist, also etwas aus der Mitte ist, also abweichend ist. Das ist zunächst weder krank noch verboten.</p>
<p><strong>Würde also jemand, mit einem Hühnerkostüm verkleidet, regelmäßig zum Supermarkt gehen, sich 10 halbe Hähnchen kaufen und diese in einen Kinderwagen setzen, um die Hähnchen dann spazieren zu fahren und ihnen dabei Schlaflieder zu singen, wäre das im Rahmen der persönlichen Freiheit erlaubt, solange keine Ruhestörung oder eine ähnliche Ordnungswidrigkeit zum Tragen käme.  </strong></p>
<p>Die Erklärung ist einfach:</p>
<ol>
<li>Niemand kommt dabei zu Schaden</li>
<li>Halbe Hähnchen sind tot und daher vor dem Gesetz eine Sache, wie ein Teddybär</li>
</ol>
<div>Es bleibt also zum aktuellen Zeitpunkt ein sehr ungewöhnlicher Freizeitvertreib, ist aber weder Krank noch Verboten.</div>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-50923 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-859756 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-654024 kc-title-wrap ">

	<h3 class="kc_title">gesetzliche Betreuung: Wenn Betroffene nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen </h3>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-943164 kc_text_block"></p>
<div><strong>Voraussetzung:</strong></div>
<div>Eine Person ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, für die eigenen Finanzen, Gesundheit oder behördlichen Angelegenheiten ausreichend gut für sich selbst zu sorgen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Beispiel:</strong></div>
<div></div>
<div>Jemand ist davon überzeugt, er / sie könne die Welt retten, wenn er / sie sämtliche Absatzschuhe besitzt, die es derzeit zu kaufen gibt und dabei sein Geld in einer Art dafür verwendet, dass Lebensmittel, Miete, etc. nicht mehr bezahlt werden können. Hier würde ein Betreuer die finanzielle Sorge übernehmen und dem entsprechenden Gelder zu teilen und ggf. die Bestellungen und Käufe wieder rückabwickeln, da die Person nicht alleine geschäftsfähig ist. Dennoch könnte der Betroffene über Geld verfügen und dies im Rahmen dessen, was machbar ist, im eigenen ermessen ausgeben.</div>
<div></div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-905711 kc_text_block"></p>
<div><strong>Ziel:</strong></div>
<div>Ähnlich wie bei Kindern/Jugendlichen, die noch nicht voll geschäftsfähig sind, geht es darum, den Betroffenen dabei zu unterstützen, seine Angelegenheiten nach seinem Willen zu regeln und ihn oder sie vor Schaden zu bewahren.</div>
<div></div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-154132 kc_text_block"></p>
<div><strong>Ablauf:</strong></div>
<div>Eine gesetzl. Betreuung kann per Antrag beim Betreuungsgericht beantragt werden. Dies führt zu einer fachlichen Begutachtung und einem Gespräch mit der betroffenen Person. Wenn die betroffene Person selbst nicht zustimmt, sind die Hürden deutlich höher. Der Betroffene kann selbst einen Betreuer vorschlagen, alternativ bestimmt das Betreuungsgericht einen Betreuer. Dieser kann auf Wunsch des Betroffenen aber auch gewechselt werden, sofern die ausgewählte Person geeignet ist.</div>
<div></div>
<div>Eine Betreuung umfasst entweder eines oder mehrere Themen:</div>
<ul>
<li>Gesundheit</li>
<li>behördliche Angelegenheiten</li>
<li>Finanzen</li>
</ul>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-533903 kc_text_block"></p>
<div><strong>Ende:</strong></div>
<div></div>
<p>Eine Betreuung kann beendet werden, wenn die notwendig entfällt. D.h. der Betroffene kann wieder selbstständig seine Angelegenheiten regeln.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-275565 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-551146 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-629352 kc-title-wrap ">

	<h3 class="kc_title">Unterbringung nach PsychHG: Wenn Betroffene aufgrund von psychischen Ausnahmezuständen selbst- oder fremdgefährdend agieren </h3>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-817778 kc_text_block"></p>
<div><strong>Voraussetzung:</strong></div>
<div>Eine Person bringt sich oder andere aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in erhebliche Gefahr, ist jedoch nicht einsichtig und nicht bereit diese Handlungen zu unterlassen.</div>
<div>
<div></div>
<div><strong>Beispiel:</strong></div>
</div>
<div>Jemand glaubt, Gott oder Stimmen haben ihm befohlen, sich zum Zeichen der Demut nackt auf die Fahrbahn zu legen und dort um solange um Vergebung zu bitten, bis Jesus zurückkehrt.</div>
<div></div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-585973 kc_text_block"></p>
<div><strong>Ziel:</strong></div>
<div>Abwehr einer akuten Gefahr für sich oder andere</div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-531148 kc_text_block"></p>
<div>
<div><strong>Ablauf:</strong></div>
</div>
<div>In der Regel wird die Polizei verständigt, welche dann zunächst für die Sicherheit aller Beteiligten sorgt und später mit Hilfe eines Amtsarztes und des Gerichts, welche prüfen, ob eine Unterbringungen gegen den Willen des Betroffenen in einer psychiatrischen Klinik notwendig erscheint.</div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-610997 kc_text_block"></p>
<div></div>
<div><strong>Ende:</strong></div>
<div>Eine Unterbringung ist meist auf einen kurzen Zeitraum (14 Tage) angelegt und kann früher beendet werden, wenn der Betroffene wieder Entscheidungsfähig ist und sich von solchen Handlungen distanzieren kann.</div>
<div></div>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-391981 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-195556 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-988549 kc-title-wrap ">

	<h3 class="kc_title">Forensik/Maßregelvollzug: Der Betroffene hat eine Straftat verübt, war aber zum Zeitpunkt der Tat 
schuldunfähig aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung</h3>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-47787 kc_text_block"></p>
<div><strong>Voraussetzung:</strong></div>
<div>Eine Person begeht aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes eine Straftat.</div>
<div>
<div></div>
<div><strong>Beispiel:</strong></div>
</div>
<div>Jemand glaubt, seine Mutter sei durch ein außerirdisches Reptilienwesen ausgetauscht worden und dieses sendet heimlich tödliche Strahlen aus, der Betroffene tötet die Mutter, weil er glaubt, so die Welt retten zu können.</div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-844872 kc_text_block"></p>
<div><strong>Ziel:</strong></div>
<div>Schutz der Gesellschaft, Behandlung der Ursache der Tat</div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-660117 kc_text_block"></p>
<div>
<div><strong>Ablauf:</strong></div>
</div>
<div>In der Regel wird im Rahmen der Ermittlungen/Verhandlung geprüft, ob die Person zum Tatzeitpunkt  schuldfähig war. Ist dies nicht der Fall, kommt die Person nicht in eine Haftanstalt sondern in eine forensische Klinik (&#8220;Klinik hinter Gittern"). Im Unterschied zur Haft ist hier die Behandlung durch Psychiater und Therapeuten im Vordergrund, da die Person im gesunden Zustand andere Entscheidungen hätte treffen können und so die Tat nicht verübt hätte.</div>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-885589 kc_text_block"></p>
<div></div>
<div><strong>Ende:</strong></div>
<p>Unbestimmt. Die Unterbringung endet erst, wenn keine Gefahr mehr von der Person zu erwarten ist. Zumeist ist dies deutlich länger als eine Haftstrafe.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-914842 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-807196 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container">
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	<div class="divider_inner divider_line1">
			</div>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-14654 kc_text_block"></p>
<p>
In der Tabelle unten eine kurze Übersicht, über die unterschiedlichen rechtlichen Bereiche und deren Zielsetzungen, wenn Betroffene nicht mehr in der Lage sind gute eigene Entscheidungen zu treffen, akute Gefahr abgewendet werden muss oder Straftaten begangen wurden.</p>
<p>
</div><div class="kc-elm kc-css-900272 kc_shortcode kc_single_image">

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</div></div></div></div></section></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/rechtliche-grundlagen/">rechtliche Grundlagen: Unterstützung und Fremdbestimmung in psychiatrischen Ausnahmesituationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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		<title>Systemische Therapie als Richtlinienverfahren</title>
		<link>https://lesliereutter.de/systemische-therapie-als-richtlinienverfahren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 12:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/systemische-therapie-als-richtlinienverfahren/">Systemische Therapie als Richtlinienverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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<p>Meine Dokumentation zum Sachstand der Systemischen Therapie und dem Gesundheitswesen ist veröffentlicht:  Mehr dazu auf der Projektseite: <a href="https://reutters-documentaryfilms.de/systemische-therapie/" target="_blank" rel="noopener">https://reutters-documentaryfilms.de/systemische-therapie/</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/systemische-therapie-als-richtlinienverfahren/">Systemische Therapie als Richtlinienverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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		<title>Definition systemische Therapie gemäß PT-Richtlinie Stand August 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 09:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/definition-systemische-therapie-gemaess-pt-richtlinie-stand-august-2024/">Definition systemische Therapie gemäß PT-Richtlinie Stand August 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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<div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-3020931 kc-title-wrap ">
<h3 class="kc_title">§18 Systemische Therapie</h3>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-3529405 kc-title-wrap ">
<h4 class="kc_title">(1) Definition</h4>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-2598473 kc_text_block">
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">1 Die Systemische Therapie <strong>fokussiert</strong> den <strong>sozialen Kontext</strong> psychischer Störungen <strong>und misst dem interpersonellen Kontext eine besondere ätiologische Relevanz bei</strong>.</p>
<style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }</style>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-2917783" style="height: 20px; clear: both; width:100%;"></div>
<div class="kc-elm kc-css-3571723 kc_text_block">
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">2 <strong>Symptome</strong> werden als <strong>kontraproduktiver Lösungsversuch psychosozialer und psychischer Probleme</strong> verstanden, die <strong>wechselseitig durch intrapsychische (kognitiv-emotive), biologisch-somatische sowie interpersonelle Prozesse beeinflusst</strong> sind.</p>
<style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }</style>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-92660" style="height: 20px; clear: both; width:100%;"></div>
<div class="kc-elm kc-css-2894149 kc_text_block">
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">3 Theoretische Grundlage sind insbesondere die Kommunikations- und Systemtheorien, konstruktivistische und narrative Ansätze und das biopsychosoziale Systemmodell.</p>
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }</style>
</p>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-2106848" style="height: 20px; clear: both; width:100%;"></div>
<div class="kc-elm kc-css-2594230 kc_text_block">
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">4 <strong>Grundlage für Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen</strong> im Sinne dieser Richtlinie <strong>ist die Analyse der Elemente der jeweiligen relevanten Systeme und ihrer wechselseitigen Beziehungen</strong>, sowohl unter struktureller als auch generationaler Perspektive und eine daraus abgeleitete Behandlungsstrategie.</p>
<style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }</style>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-3873915" style="height: 20px; clear: both; width:100%;"></div>
<div class="kc-elm kc-css-2748322 kc_text_block">
<p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm;" align="justify">5 Der <strong>Behandlungsfokus</strong> liegt in der <strong>Veränderung</strong> von <strong>symptomfördernden,insbesondere familiären und sozialen Interaktionen, narrativen und intrapsychischen Mustern</strong> hin zu einer funktionaleren Selbst-Organisation der Patientin oder des Patienten <strong>und des für die Behandlungrelevanten sozialen Systems</strong>, wobei die <strong>Eigenkompetenz der Betroffenen</strong> genutzt wird.</p>
<style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }</style>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-567965 divider_line">
<div class="divider_inner divider_line1">
			</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
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<div class="kc-wrap-columns">
<div class="kc-elm kc-css-3889268 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12">
<div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-1670395 kc-title-wrap ">
<h4 class="kc_title">(2) Schwerpunkte der systemischen Behandlungsmethoden sind insbesondere</h4>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-3579989 kc_text_block">
<ul>
<li>Methoden der systemischen Gesprächsführung und systemische Fragetechniken</li>
<li style="text-align: left;">Narrative Methoden</li>
<li style="text-align: left;">Lösungs- und ressourcenorientierte Methoden</li>
<li style="text-align: left;">Strukturell-strategische Methoden</li>
<li style="text-align: left;">Aktionsmethoden</li>
<li style="text-align: left;">Methoden für die Arbeit am inneren System</li>
<li style="text-align: left;">Methoden zur Affekt- und Aufmerksamkeitsregulation</li>
<li style="text-align: left;">Symbolisch- metaphorische und expressive Methoden.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<section class="kc-elm kc-css-1919071 kc_row">
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<div class="kc-wrap-columns">
<div class="kc-elm kc-css-1930312 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12">
<div class="kc-col-container">
<div class="kc-elm kc-css-560490 kc-title-wrap ">
<h4 class="kc_title">(3) Systemische Therapie kann nach dieser Richtlinie als Krankenbehandlung bei Erwachsenen,<br />
Kindern und Jugendlichen zur Anwendung kommen.</h4>
</div>
<div class="kc-elm kc-css-3362976 kc_text_block">
<p>Quelle: <a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">https://www.g-ba.de/richtlinien/20/</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/definition-systemische-therapie-gemaess-pt-richtlinie-stand-august-2024/">Definition systemische Therapie gemäß PT-Richtlinie Stand August 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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		<title>Geschlecht &#8211; Identität &#8211; Körper</title>
		<link>https://lesliereutter.de/gender/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 07:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lesliereutter.de/?p=1669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/gender/">Geschlecht &#8211; Identität &#8211; Körper</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><section class="kc-elm kc-css-347305 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-4245536 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container"><div class="kc-elm kc-css-907941 kc_text_block"></p>
<p></p>
<h1>Begriffsdefinitionen</h1>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wenn wir über Geschlecht(er) reden, dann geht es leider oft drunter und drüber. Einer der Gründe ist, es gibt nicht die eine Definition von Geschlecht. Die unterschiedlichen Dimensionen bedingen sich teilweise gegenseitig, können aber eben auch losgelöst voneinander existieren sein.</strong></p>
<h2>Geschlechtsidentität (engl. gender identity)</h2>
<p><strong>meint das Geschlecht, nicht-Geschlecht oder mehrere, wie man sich selbst erlebt und definiert.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2>Geschlechtsausdruck (gender expression)</h2>
<p><strong>meint das stereotype Verhalten, das man traditionell einem Geschlecht zuschreibt.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2>biologisches Geschlecht (sex)</h2>
<p><strong>Hier gibt es mehrere Definitionen</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h3>Geschlechtszellen &#8211; Gameten (Spermien oder Eizellen)</h3>
<p><strong>binär bez. der Funktionen in der Fortpflanzung.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h3>Hormone</h3>
<p><strong>steuern ab der Pubertät die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale und wirken sich auf das Verhalten aus (zB:  Aggressivität).</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h3>Chromosomen XX, XY und Anomalien</h3>
<p><strong>Auch hier gibt es nicht nur die XX oder XY Paarungen, es können auch andere Kombinationen auftreten (zB. X-, XXY).</strong></p>
<h2>Sexuelle Präferenz</h2>
<p><strong>Hat viele Dimensionen. Unter Sexueller Präferenz versteht man das, was jemand sexuell attraktiv findet. Neben Alter  und  Geschlecht gibt es noch viele andere Dimensionen. Bei den meisten Menschen gibt es mehrere Kombinationen aus den unterschiedlichen Dimensionen (siehe multidimensionaler Grid der sexuellen Präferenz nach Setho).</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
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</div></div></div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/gender/">Geschlecht &#8211; Identität &#8211; Körper</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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		<title>Was kann eine Gesellschaft vom Coronavirus lernen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 08:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moralpsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Management und Entscheidungen Eine Pandemie ist ein komplexes, dynamisches Geschehen mit vielen unbekannten Variablen. Wann mutiert der Virus? Wie oft? Wird er dadurch gefährlicher oder harmloser? Wie verhält sich die Infektionsgeschwindigkeit zur Sterblichkeit? Wie verhalten sich die Menschen in der jeweiligen Situation? Wie lange dauert es, bis eine Maßnahme oder das Aufheben einer Maßnahme Wirkung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/was-kann-eine-gesellschaft-vom-coronavirus-lernen/">Was kann eine Gesellschaft vom Coronavirus lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Management und Entscheidungen</h2>



<p>Eine Pandemie ist ein komplexes, dynamisches Geschehen mit vielen unbekannten Variablen. Wann mutiert der Virus? Wie oft? Wird er dadurch gefährlicher oder harmloser? Wie verhält sich die Infektionsgeschwindigkeit zur Sterblichkeit? Wie verhalten sich die Menschen in der jeweiligen Situation? Wie lange dauert es, bis eine Maßnahme oder das Aufheben einer Maßnahme Wirkung zeigt? &#8211; Dies sind nur einige Variablen, die wir, wenn wir sie denn kennen, immer erst rückwirkend wissen. D.h. wir müssen Annahmen über eine Entwicklung treffen, die sich nicht linear verhält. Das ist schon schwer genug, nun haben wir aber auch noch Zeitdruck. Das sogenannte &#8220;Window of Opportunity&#8221; meint, das man am Anfang einer Entwicklung noch mit relativ wenig Mitteln oder auch Schaden handeln kann. Je später man handelt, desto höher der Schaden, bis dahin, wo es keine Handlungsoptionen mehr gibt. Je früher man handelt, desto weniger ist aber auch klar, ob die Maßnahme überhaupt notwendig ist, oder ob der Zustand vielleicht gar nicht so schlimm wird. In der Nachschau haben wir natürlich dann auch noch das Präventionsparadox, d.h. weil wir etwas unternommen haben, wissen wir gar nicht, ob und wie schlimm es geworden wäre, wenn wir nichts gemacht hätten, zumindest nicht, wenn wir keine Vergleichsgruppe haben, die eine genau gleiche Ausgangslage hatte, aber keine Maßnahmen getroffen worden sind. </p>



<p>Das alles ist natürlich nicht neu und wurde in einem unterhaltsamen Buch von Professor Dietrich Dörner in den frühen 90ern in Experimenten mit einer fiktiven Stadt und einem fiktiven Land und vielen Versuchspersonen aus Politik, Management und Wirtschaft erforscht. Wer das Buch gelesen hat, kann viele parallelen in der aktuellen Situation erkennen&#8230;.</p>



<p>siehe:  <a href="https://de.scribd.com/document/233235946/eBook-German-Dietrich-Doerner-Die-Logik-Des-Misslingens-Strategisches-Denken-in-Komplexen-Situat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">link zum ebook</a> Dörner, D. (2003). <em>Die Logik des Misslingens &#8211; Strategisches Denken in komplexen Situationen</em>. ro ro ro Verlag. ISBN: 3499615789</p>



<p> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Moral und Demokratie</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Ich kenne keinen sicheren Aufbewahrungsort für die ultimativen Befugnisse der Gesellschaft als die Menschen selbst; und wenn wir denken, dass sie nicht genug aufgeklärt sind, um ihre Kontrolle mit einer gesunden Vernunft auszuüben, ist das Heilmittel nicht, die Kontrolle von ihnen zu nehmen, sondern ihre Vernunft durch Bildung zu fördern. Dies ist das wahre Korrektiv des Missbrauchs der Macht.”</p><cite>Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA</cite></blockquote>



<p>So richtig, wie die Aussage von Jefferson auch ist, muss man sich jedoch die Frage stellen, ob es in der modernen Welt überhaupt noch möglich ist, dass jeder einzelne in unserer Gesellschaft über so viel Bildung und Wissen verfügt, wie nötig wäre, um zu allen Themen die uns beschäftigen eine fundierte Meinung zu entwickeln. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass unterschiedliche Interessensgruppen bewusst falsche Informationen produzieren und sich mittlerweile unterschiedliche Gruppen gegenseitig vorwerfen, dass die anderen mit falschen Informationen agieren, dann erscheint der Grundkonsens den eine vernünftige Diskussion im Sinne eines demokratischen Miteinanders benötigt, unmöglich geworden zu sein. Ein Zustand, der wohl bildhaft am besten mit der &#8220;babylonischen Sprachverwirrung&#8221; beschrieben werden kann. Und so kann der Diskurs, Angst vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems versus Angst vor der Einschränkung wichtiger Grundrechte (und vor allem Grundbedürfnisse) insofern gar nicht sinnvoll geführt werden, weil es gar keine gemeinsame Grundlage an Fakten gibt, die man aus unterschiedlichen Perspektiven bewerten könnte. </p>



<h3 class="wp-block-heading">von den Dilemmas und wofür sie gut sind</h3>



<p>Zweifelsohne befinden wir uns in einem oder mehreren Dilemmas. Wenn wir uns von der Aufklärung verabschieden, sind wir in einer Welt voller Meinungen. Die Meinungen des Mittelalters waren, wenn die Ernte schlecht ist, muss man eine Hexe verbrennen. Wissenschaftlich fundiert war das nicht. Nun haben Teile der Gesellschaft eine gewisse Wissenschaftsmüdigkeit entwickelt, wohl auch, weil die Wissenschaft zu lange im Elfenbeinturm gesessen hat und viel zu wenig Transparent über eigene Irrungen und Wirrungen und das was man alles nicht weiß kommuniziert hat. Dennoch, wir müssen also um bei Jefferson zu bleiben, eine aufgeklärte Gesellschaft haben, damit eine Demokratie funktioniert. Wie viel nicht wissenschaftlich/aufgeklärte Meinungen kann aber nun eine Demokratie zu lassen, ohne sich selbst den Teppich unter den Füßen weg zu ziehen? </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Was also ist im Sinne einer aufgeklärten Gesellschaft ein gültiges Argument? Konkret welche Studien sind nun &#8220;richtige&#8221; Studien und welche nicht?</li><li>Wie viel &#8220;Meinung&#8221; ist möglich, ohne die Basis der Demokratie, die Aufklärung, zu gefährden?</li><li>Wie viel &#8220;Macht&#8221; darf ausgeübt werden, um im Sinne Jeffersons die Aufgeklärtheit zu bewahren und zu fördern? </li></ul>



<p>  Nachdem wir diese Punkte geklärt haben, könnten wir uns mit den Inhaltlichen Dilemmas befassen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wie berechtigt ist die &#8220;Angst vor einem Kollaps des Gesundheitssystems&#8221; vs wie berechtigt ist die &#8220;Angst vor einem Verlust der Grundrechte durch die Pandemiemaßnahmen&#8221; oder die &#8220;Angst vor wirtschaftlichem Schaden&#8221;?</li><li>Wie verteilen wir die Lasten gerecht: Gesundheit, Grundrechte/Grundbedürfnisse  und wirtschaftlichem Schaden?</li><li>Wo schneiden sich die Linien &#8220;mehr Sicherheit&#8221; und &#8220;Einschränkung elementarer Grundbedürfnisse, die das Leben lebenswert machen?</li></ul>



<p>Im Sinne von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Lind_(Psychologe)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Professor Georg Lind</a> (Moral ist lern- und lehrbar) sind es genau solche Dilemmas die wir diskutieren und dabei die jeweiligen Argumente mit unseren abgleichen müssen, um uns selbst moralisch weiter zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krise, Kreativität und Resilienz</h2>



<p>Eine Krise ist ein Zustand, in dem die üblichen Lösungsmechanismen nicht mehr funktionieren oder keine Vorhanden sind. Aus Sicht der Resilienz ist die Normalität die Summe aller bewältigten Krisen. Ein Beispiel: Wenn wir als Kinder zum ersten einkaufen gehen sollten, dann war das sicher für viele eine kleine Krise, weil wir gar nicht wussten, was da auf uns zukommt und wir wir dann damit umgehen sollen. Aus Sicht eines Erwachsenen, der diese Krise gemeistert hat, ist das Einkaufen die Normalität. Natürlich gibt es unterschiedliche Krisenarten (Entwicklungskrisen, Einschränkungskrisen, etc). Aktuell haben wir es natürlich viel mehr mit Einschränkungen auf vielen Gebieten zu tun. Krisen lösen alle möglichen irrationalen Gefühle aus, Angst, Ohnmacht, Wut, etc. Oftmals eine wilde Achterbahnfahrt. Der erste Gedanke in einer Krise: &#8220;ich wünschte, es wäre alles so wie vor der Krise&#8221;. &#8211; Allerdings erzeugt dies noch mehr Ohnmacht, da wir nicht in der Zeit reisen können. Was also tun? Früher oder später haben wir die bewältigten Krisen akzeptiert und angefangen, diesen einen Sinn zu geben. Meistens  in dem wir daran irgendwie gewachsen sind, neue Fähigkeiten oder aber neue Sichtweisen entwickelt haben, gelernt haben, manches zu akzeptieren, und viele andere Wege. Trotzdem ist eine Krise kein Ereignis, das man sich herbei sehnt. In einer kollektiven Krise wie der aktuellen, könnten wir dennoch als Gesellschaft wachsen und vieles neu gestalten. Doch zunächst müssen wir bereit sein, uns auf die Krise einzulassen. Doch das können wir nur gemeinsam und solidarisch. Vielleicht könnten wir das zu aller erst wieder erlernen?</p>



<p>Man kann sich ja fragen, was man seinen Enkeln später über die Pandemie erzählen möchte. wäre doch schön, wenn wir sagen könnten: &#8220;Wir Menschen haben damals alle gemeinsam die Krise gemeistert&#8221;</p>
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