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	<title>Lebensmuster Archive - Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</title>
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	<description>Paartherapie, Familientherapie, Einzeltherapie und Hypnotherapie</description>
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		<title>Grundlegende Lebens- und Beziehungsmuster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 12:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebens- und Beziehungsmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis / Selbsterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsmuster]]></category>
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		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/grundlegende-lebens-und-beziehungsmuster/">Grundlegende Lebens- und Beziehungsmuster</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><section class="kc-elm kc-css-406403 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-149304 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container"><div class="kc-elm kc-css-255 kc_text_block"></p>
<p>
Beziehung ist die Basis unseres (Er-)Lebens. Sobald wir mit etwas im Kontakt sind, sind wir auch in Beziehung mit diesem Etwas. Unsere Beziehung bestimmt die Art des Kontakts.</p>
<p>Doch zuerst, wer ist Wir bzw ich? Da die Antwort auf diese Frage sehr komplex ist, möchte ich zur Vereinfachung vorschlagen, das was wir „ich“ nennen, zumindest in diesem Artikel mit dem aktuellen Bewusstsein gleichzusetzen. Wenn wir über unseren Körper nachdenken, haben wir auch zu diesem eine Beziehung, die sich darin bemerkbar macht, wie wir über ihn denken. Mögen wir ihn? Freuen wir uns, ihn zu sehen? Lehen wir ihn ab? Fühlen wir uns schuldig, weil wir wieder keinen Sport gemacht haben?</p>
<p>Gleiches gilt, wenn wir über uns selbst, oder unsere Art zu denken nachdenken. Genauso haben wir eine Bezieung zum Essen, zur Arbeit, zu Drogen, zu Menschen (Freunde, Feinde, engster Kreis, etc&#8230;). Wenn wir unsere Beziehung zu Dingen untersuchen wollen, hilft es, sich vorzustellen, die Sache wäre eine Person. Also zum Beispiel: Wenn meine Arbeit eine Person wäre, wie würde ich die Beziehung zu ihr beschreiben?</p>
<p>Zu allem existiert jeweils eine spezifische Beziehung. Folgt man diesem Ansatz, so ist im Grunde Beziehung für uns so etwas wie das Wasser für Fische. Allgegenwärtig.</p>
<p>Doch die Art und Weise wie wir üblicherweise all unsere Beziehungen gestalten, geschieht unbewusst. Denn unsere frühen Beziehungsmodelle haben wir gelernt, noch bevor wir Worte dafür hatten. Diese Modelle haben wir dann weiterentwickelt, allerdings meistens ohne bewusst darüber nachzudenken.</p>
<p>In meiner Praxis fällt mir auf, dass es einige wenige Grundthemen gibt, durch welche Beziehungen geprägt sind.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-614435 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-30324 kc_col-sm-6 kc_column kc_col-sm-6"><div class="kc-col-container"><div class="kc-elm kc-css-691638 kc_text_block"></p>
<p>
Unheilsame Beziehungen basieren auf:</p>
<ul>
<li>Schuld / schlechtes Gewissen</li>
<li>Macht / Ohnmacht</li>
<li>Schmerz</li>
<li>Angst / übermäßige Abhängigkeit</li>
<li>Zweck / Missbrauch</li>
</ul>
<p>
</div></div></div><div class="kc-elm kc-css-811818 kc_col-sm-6 kc_column kc_col-sm-6"><div class="kc-col-container"><div class="kc-elm kc-css-219059 kc_text_block"></p>
<p>
heilsame Beziehungen basieren auf:</p>
<ul>
<li>Freude</li>
<li>Freiheit</li>
<li>Vertrauen</li>
</ul>
<p>
</div></div></div></div></div></section><section class="kc-elm kc-css-661979 kc_row"><div class="kc-row-container  kc-container"><div class="kc-wrap-columns"><div class="kc-elm kc-css-431767 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12"><div class="kc-col-container"><div class="kc-elm kc-css-801976 kc_text_block"></p>
<p>
Wer möchte kann an dieser Stelle einmal seine Beziehungen zu Menschen oder Dingen die ihm besonders wichtig sind und oder auch zu Menschen und Dingen die eine besondere Herausforderung darstellen überprüfen.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<p>rufe ich meine Mutter an, weil&#8230;</p>
<p>&#8230; ich sonst ein schlechtes Gewissen hätte? -> Schuld</p>
<p>&#8230; sie mir sonst kein Geld gibt -> Macht und/oder Zweck je nachdem</p>
<p>&#8230;ich Angst habe, dass sie mich sonst nicht mehr mag? -> Angst / Abhängigkeit</p>
<p>&#8230; wir uns freuen, wenn wir uns Dinge erzählen können. -> Freude</p>
<p>Natürlich ist es in der Praxis nicht gar so einfach, wie hier beschrieben. Zumal es sich meist um unbewusste Aspekte handelt, erkennt man oft nicht auf den ersten Blick,  welches Thema das eigene Kernthema ist.</p>
<p>Je mehr es gelingt, Kontakte und Beziehungen auf eine heilsame Art zu gestalten, desto größer ist auch die eigene Zufriedenheit</p>
<p>
</div></div></div></div></div></section></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/grundlegende-lebens-und-beziehungsmuster/">Grundlegende Lebens- und Beziehungsmuster</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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		<title>Delinquente Lebens- und Beziehungsmuster: Gewalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_lr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 08:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Delinquenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebens- und Beziehungsmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Gwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Straftäter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/delinquente-lebens-und-beziehungsmuster-gewalt/">Delinquente Lebens- und Beziehungsmuster: Gewalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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<h1 class="kc_title">Delinquente Lebens- und Beziehungsmuster: Gewalt</h1>
</div>
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<p>Gewalt ist der Versuch, den eigenen Ohnmachtsgefühlen und dem Gefühl klein, schwach und hilflos zu zu sein zu entfliehen. Gewalt ist sozusagen eine, in der Regel, unbewusste Abwehrstrategie um die zuvor beschriebenen Gefühle nicht erleben zu müssen. Ursache sind in der Regel eigene frühe Opfererfahrungen der Gewalttäter in der Kindheit und Jugend, welche durch andauernde Kränkungen, Zurückweisungen, Demütigungen oder Schläge gekennzeichnet war.</p>
<p>Gewalttäter haben wenig bis keine Ressourcen und Strategien erlernt, um auf eine andere Art, die keinen Schaden anrichtet, mit Ohnmacht und Hilflosigkeit umzugehen.</p>
<p>Nach Deegener (1999)⁠ finden sich bei Gewalttätern folgende Hauptfaktoren für gewalttätiges Verhalten:</p>
<h4>1. Stolzvakuum</h4>
<p>das ideale Selbst (Wunschbild) und das reale Selbst weichen sehr weit voneinander ab in Punkten, die dem betroffen besonders wichtig sind. Deegener (1999)⁠ nennt dies Stolzhitliste, also Punkte auf die man besonders Stolz sein möchte, diese aber nicht erfüllt.</p>
<h4>2. früher Verlust von Größenphantasien</h4>
<p>Kindliche Sehnsüchte, etwas besonders und einzigartiges zu sein oder zu vollbringen wurden auf radikale Art und Weise in frage gestellt oder zerstört. Dies kann zum einen durch Unterdrückung und Demütigung durch Eltern oder aber durch Mobbing in der Peergruppe geschehen.</p>
<h4>3. früher Verlust von Geborgenheitsgefühlen</h4>
<p>Kinder, die mit dem Gefühl aufwachsen: „es kümmert sich sowieso niemand um mich“, finden meistens auch keinen Grund, warum sie sich um die anderen kümmern sollten. Somit sind auch die Regeln und Normen der Anderen unbedeutend.</p>
<h4>4. unvollständige Männerrolle</h4>
<p>Fehlen positive, gesunde gleichgeschlechtliche Rollenmodelle, mit denen sich der Jugendliche identifizieren kann, kann keine sichere Rollenidentifikation entstehen. Aus dieser Unsicherheit heraus, wird versucht, rigide und radikal ein extremes Rollenbild (z.B. „Rambo“) zu leben.</p>
<hr />
<h4>Auch diese  unterscheidung  (Deegener, 1999) erscheint interessant:</h4>
<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="50*" />
<col width="113*" />
<col width="93*" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td style="border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0.1cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="19%"></td>
<td style="border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0.1cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="44%"><strong>Ichbezogen</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000; padding: 0.1cm;" width="36%"><strong>Fremdbezogen</strong></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="19%"><strong>Offensiv</strong></td>
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="44%">Statusbalance</td>
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000; padding: 0cm 0.1cm 0.1cm 0.1cm;" width="36%">Rache</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="19%"><strong>defensiv</strong></td>
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: none; padding: 0cm 0cm 0.1cm 0.1cm;" width="44%">Aggressionshemmung</td>
<td style="border-top: none; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000; padding: 0cm 0.1cm 0.1cm 0.1cm;" width="36%">Konformitätsneigung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h5>1. offensiv-ichbezogen: Statusbalance</h5>
<p>Dieser Typus hält sich für überlegen und glaubt, dass ihm mehr zu steht als anderen. Wenn dies nicht so ist, kann er dies nicht akzeptieren und versucht, durch Gewalt, andere abzuwerten. Dies verschafft ihm kurzfristig narzisstische Befriedigung, die aber in der Regel nicht lange anhält.</p>
<h5>2. offensiv-frendbezogen: Rache</h5>
<p>Dieser Typus kann es nicht ertragen, wenn ihm nahestehende Menschen leiden. Er ist sensibel für Ungerechtigkeiten gegenüber seinen nahen Mitmenschen. Sofern er einen „Schuldigen“ identifizieren kann, nimmt er „Rache“. Er tut dies aber auch, um sich vor eigener ungerechter Behandlung zu schützen, in dem er durch die Taten zum Ausdruck bringt, dass man mit ihm so etwas nicht machen kann. Dies geschieht allerdings eher auf einer weniger bewussten Ebene.</p>
<h5>3. defensiv-ichbezogen: Aggressionshemmung</h5>
<p>Dieser Typus ist eher introvertiert, gehemmt und zurückhaltend. Er „sammelt“ über lange Jahre Kränkungen, Demütigungen die er in sich aufstaut. Irgendwann reagiert er sich an einem dann eher zufälligen Opfer ab.</p>
<h5>4. defensiv-fremdbezogen: Konformitätsneigung</h5>
<p>Dieser Typus ist (in der Jugend) eher isoliert und einsam, sucht aber Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Dies gelingt ihm in der Regel nicht. Wenn er an eine Gruppe gerät, deren Mitgliedschaft er sich als gewalttätiger Handlanger erkaufen kann, geht er diesen Weg besonders radikal, um sich seine Zugehörigkeit zu sichern.</p>
<h4>Behandlungsoptionen:</h4>
<p>Prinzipiell bestehen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten und Chancen, jedoch scheitern diese zumeist an der Bereitschaft, sich auf eine Therapie einzulassen. Diese würde ja bedeuten, eigene Unzulänglichkeiten offen einzugestehen. Wenn die Betroffenen dies bereits könnten, wären sie in der Lage, ihre Beziehungen wesentlich gewaltfreier zu gestalten.</p>
<p>Leider entsteht eine echte Therapiemotivation häufig erst im Verlauf einer längeren Inhaftierung oder sofern der betroffene irgendwie sonst viel zu verlieren hat, und ernsthafte Konsequenzen bevorstehen.</p>
<h4>Quellen:</h4>
<p>Deegener, G. (1999). Sexuelle und körperliche Gewalt. Beltz, Psychologie-Verlag-Union.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<p>Der Beitrag <a href="https://lesliereutter.de/delinquente-lebens-und-beziehungsmuster-gewalt/">Delinquente Lebens- und Beziehungsmuster: Gewalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://lesliereutter.de">Leslie Reutter - Psychologe M.Sc. - Lübeck</a>.</p>
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